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Forschungsdienst
 
Seit den 90er Jahren wird die frühere innerdeutsche Grenze sowie die Grenze zu West-Berlin nach Grenzdenkmalen und Erinnerungsstätten dokumentarisch erfaßt und erforscht.
 
Archive, Grenz - und Landkarten, Luftbilder und Unterlagen der staatlichen Organe der DDR und der Bundesrepublik, die im Bezug zur Grenzsituation stehen, werden systematisch ausgewertet.
 
Auch Hinweise aus der Bevölkerung werden gerne entgegengenommen, diese Hinweise können, falls gewünscht auch vertraulich behandelt werden. Zu jedem Grenzdenkmal und jeder Erinnerungsstätte wird ein Bild- und Schriftnachweis erstellt.
 
Alle Erkenntnisse fließen in die Grenzlandbildstelle, Archiv des gemeinnützigen und besonders förderungswürdigen Deutschen Kuratoriums zur Förderung von Wissenschaft, Bildung und Kultur e.V.
 
Es werden Dokumentationen und Denkmalprofile zu den Grenzdenkmalen und Erinnerungsstätten im Verlauf der ehemaligen innerdeutschen Grenze publiziert.
 
Dokumentarische Stellungnahmen können auf Anfrage gern erstellt werden.

 
© Grenzland Bildstelle Deutsches Kuratorium e.V.
Buchpräsentation des Buches "Grenzdenkmale in Thüringen" im Grenzabschnitt 44,
Familie Elke, Manuel und Andreas Erhard
 
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Berichte, Aufsätze und Handreichungen zur Denkmalpflege und Denkmalforschung an der ehemaligen innerdeutschen Grenze und Berlin
 
Nachfolgend veröffentlichen wir schriftliche Materialien zur Denkmalpflege und Denkmalforschung an der ehemaligen innerdeutschen Grenze und Berlin.
Der Inhalt der veröffentlichten Berichte, Aufsätze und Handreichungen stellt ausdrücklich immer die Meinung des Verfassers dar.
 
Wir nehmen gerne weitere Berichte, Aufsätze und Handreichungen zur Denkmalpflege und Denkmalforschung an der ehemaligen innerdeutschen Grenze auf.
Übersenden Sie uns Ihren Beitrag per E-Mail, Post oder Telefax!
 
Das Denkmal an der Grenze
- von der Trennlinie zum Kulturdenkmal
von Andreas Erhard
Denkmalhistoriker und Dozent

Vor 55 Jahren am 17. Juni beherrschte ein Volksaufstand in der noch jungen Deutschen Demokratische Republik die Weltmedien.
Tausende Bürger in der DDR gingen auf die Straße um für die Freiheit zu demonstrieren, es gab Tote und zahlreiche Verletzte. Hohe Haftstrafen wurden für Demonstranten ausgesprochen.
Bereits 1952 hatte die DDR-Führung unter Weisung der Sowjetunion eine Grenzgesetzgebung erlassen.
Hierin wurden das 5 Kilometer breite Grenzgebiet, ein ca. 500 Meter breiter Schutzstreifen sowie die engmaschige Grenzstaffelung der DDR Staatsgrenze an der Landesgrenze zum Westen eingeführt.
Erste Rodungsarbeiten zur Errichtung eines ca. 10 Meter breiten Kontrollstreifens sowie Farbmarkierungen an Bäumen und Grenzgräben wurden errichtet.
In den Folgejahren sperrten Angehörige der Deutschen Grenzpolizei sowie freiwillige Helfer Ortsverbindungswege, Straßen und Eisenbahnstrecken die von Ost nach West führten.
Drahtsperren, KFZ- Sperrgräben und erste Holzbeobachtungstürme entstanden an der DDR Grenze. Aus dieser Zeit sind nur sehr wenige Relikte der Grenzsperranlagen erhalten geblieben.
Spätestens mit dem Bau der Mauer in Berlin 1961 und der massiven Befestigung der innerdeutschen Trennlinie in den Folgejahren wurde Zug um Zug eine militärisch angelegte Grenze auf dem Gebiet der DDR errichtet.
Zeitgleich erfolgte die Umstrukturierung der DDR Grenzkontrollorgane von der Deutschen Grenzpolizei zu Militärischen Einheiten der Grenztruppen der Nationalen Volksarmee.
So gilt der kurze Zeitraum von Feldwachen an der Grenze in den Jahren 1961/ 1962 als historisch bedeutsam, diese Erdstellungen im Grenzgebiet weisen deutliche Zeichen einer Infanteriesicherung auf.
Mitte der 60er Jahre wurden an der Grenze erste Beobachtungstürme aus Beton errichtet. Diese Türme aus einem Röhrensystem mit achteckiger auslagernder Kanzel waren meist auch mit unterirdischen Führungsbunkern (FB 3) zum Aufenthalt einer Alarmgruppe versehen.
Bis in die späten 80er Jahre folgten dann quadratische Betontürme (BT 9 und BT 11) sowie Führungsstellen in Plattenbauverfahren.
Auch wurden an der Staatsgrenze der DDR der in den 60er Jahren erbaute Kfz-Sperrgraben sowie Grenzzaun mehrfach verändert und undurchlässiger gemacht.
Auch die Markierung der DDR-Grenze zum einen durch schwarz-rot-gelbe Betongrenzsäulen und den zahlreich gesetzten Granitgrenzsteinen mit der einseitigen Aufschrift DDR waren feste Bestandteile der Grenzsituation.
Aber auch Unterkünfte und Übungsanlagen der DDR Grenztruppe sowie die im Grenzgebiet befindlichen Grenzkontroll-Passierpunkte und Volkspolizei Postentürme gehörten zum Alltag an der Grenze.
Die in den 70er Jahren errichteten Grenzübergangsstellen (Pkw oder Bahn) hatten eine besondere Stellung im Grenzgebiet, eine verstärkte Kontrolle und Überwachung durch die DDR-Grenztruppen der Volkspolizei des DDR-Zolles und des Ministeriums für Staatssicherheit war vorgesehen.
Mit dem 09. November 1989 aber spätestens mit der Wiedervereinigung Deutschlands am 03. Oktober 1990 hatten die Grenzsperranlagen der DDR keinen Bestand mehr.

 
Auf der westlichen Seite der Trennlinie wurde das Bundesdeutsche Hoheitsgebiet von Beamten des Bundes und der Länder kontrolliert. So standen der Bundesgrenzschutz, Zollgrenzdienst und Bayerische Grenzpolizei für Grenzpolizeiliche Aufgaben im Dienst.
Auch besondere Einheiten der Westalliirten Streitkräfte machten Ihren Einfluß auf die Kontrolle der Landesgrenze geltend. Die noch erhaltenen Baulichen Anlagen der Grenzinformation und Kontrolle auf westlichen Gebiet gehören ebenfalls in die Denkmalthematik.
Nach der Vorstellung der Bundesregierung in den 90er Jahren sollten die Sperranlagen bis auf sehr wenige Ausnahmen, die museal genutzt werden sollten, abgebaut werden.

 
In der Realität zeigt sich heute, das im Verlauf der 1393 Kilometer langen innerdeutschen Grenze fast in jedem der 58 Grenzabschnitte Relikte der Grenzsperren und Kontrolleinrichtungen erhalten geblieben sind.
Ob nun Grenztürme, Zaunreste, Teile der Grenzmarkierung oder Erdstellungen und Unterkünfte der DDR-Grenztruppen, aber auch die Kontrolleinrichtungen der Volkspolizei im Grenzgebiet, alle diese Monumente haben Zeugniswert.
Zeugniswert heißt in diesem Zusammenhang das diese Grenzdenkmale die Nachkriegszeit in Deutschland, mit der doppelten Staatsgründung und der Teilung Deutschlands aussagekräftig dokumentieren.
Diese Grenzdenkmale gehören in die abgeschlossene Zeitspanne des Staates DDR.
Somit sind Grenzdenkmale auch für die staatliche Denkmalpflege interessant und schützenswert.
Die zuständigen Denkmalfachbehörden der mit der ehemaligen innerdeutschen Grenze befassten Bundesländer tragen nach eingehender Prüfung Bauliche Objekte der DDR Grenzsicherungsanlagen als Kultur/Baudenkmale in die Denkmallisten des Landes ein.
Im Jahr 2005 wurden erstmals unterirdische Grenzrelikte im Bundesland Thüringen (z.B. Erdstellungen) als Bodendenkmale im Sinne der Denkmalpflege ausgewiesen.
Ob nun die staatliche Denkmalpflege oder der interessierte Bürger im Lande, es ist nicht immer einfach das Verständnis für das Denkmal an der ehemaligen innerdeutschen Grenze aufzubringen.
Aber Grenzdenkmale haben nun mal einen sehr hohen historischen Zeugnis oder Quellenwert.
Sie vermitteln die Zeit des Menschlichen Handelns in Deutschland und die Zeit der unterschiedlichen Weltanschauungen nach dem 2. Weltkrieg.
Es wird in der Zukunft immer wichtiger das historische Erbe zu vermitteln und die Akzeptanz innerhalb von Staat und Gesellschaft weiter aufzubauen. Damit kommende Generationen an historischen Stätten die Zeit der Teilung aber auch die Botschaft der Deutschen Einheit erfahren und verstehen können.
 
November 2007
 
Zu den Grenzdenkmalen in Thüringen
ist im Stiftungs- und Initiativenverlag
eine Buchdokumentation erschienen.
Titel:
Grenzdenkmale in Thüringen
-Vermächtnis-Mahnung-Auftrag-
Siehe Literaturportal
 
Zwanzig Jahre Grenzöffnung - Was ist aus dieser Grenze geworden?
 
Zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer in Berlin und der Öffnung der innerdeutschen Grenze hat sich die einstige Grenzregion stark verändert.
Natürlich, in den frühen 90er Jahren war das Restlose Verschwinden der Relikte des Kalten Kriegs in Deutschland ausdrücklich gewünscht.
In der Euphorie der Deutschen Einheit standen daher nur wenige Menschen im Lande zur Historie der Trennlinie und der beider Deutschen Staaten.
Schnell stand daher fest, die Geschichte der Teilung und der DDR solle in neu zu konzipierende Grenzlandmuseen gut anschaulich und Dokumentarisch vermittelt werden.
Die Menschen in den grenznahen Regionen erkannten ebenfalls das die Erinnerung an diese über 40 Jahre andauernden Ereignisse der Teilung nicht so einfach weggewischt werden können.
So entstanden zahlreiche Gedenk, und Erinnerungsstätten zu Freuden oder Unglückstagen.
Heute sprechen wir gerne von Erinnerungskultur und meinen vielmehr nach 1990 entstandene schön anzuschauende museale Geschäftsbetriebe mit Museumsbetrieb, Mustergrenze, Cafeteria, Eis und Souvenirverkauf und so mancher Ausstellungsmöglichkeit.
Diese Grenzlandmuseen stellen fast immer Mischformen zwischen Erinnerungsstätten, Museen und Grenzdenkmalen dar. Die meisten der heute im Verlauf der ehemaligen innerdeutschen Grenze und Berlin befindlichen Grenzlandmuseen erheben auch nicht den Anspruch die tatsächliche Grenzsituation vor Ort zu vermitteln, vielmehr geht es darum die Zeit der Teilung in allen Phasen des Aufbaues nachzustellen und politische Bildungsarbeit zu leisten.
Je nach politischer Sympathie werden Grenzlandmuseen massiv mit staatlichen Fördergeldern unterstützt und am Leben gehalten.
Nicht ausdrücklich Gewünscht aber doch noch Aufzufinden sind Grenzdenkmale im Zusammenhang mit der ehemaligen innerdeutschen Grenze und Berlin.
Diese Monumente der Deutschen Teilung wurden alle vor 1989/90 erbaut und dienten der Grenzkontrolle, Grenzsperre und als Unterkünfte für Grenzsoldaten oder Volkspolizei. Relikte die zur Schleusung von Agenten oder auf Grenzdurchbrüche Hinweise geben gehören ebenfalls dazu.
Ob nun ein Grenzturm, Grenzzaun, Erdbunker oder Bodenstellungen u.a. diese Relikte besitzen Zeugnis- oder Quellenwert. Das heißt in diesem Zusammenhang das Grenzdenkmale die Zeit der Teilung und Nachkriegsdeutschlands aussagekräftig wiedergeben und als Quelle Menschlichen Handelns anzusehen sind.
Daher sind Grenzdenkmale im Verlauf der ehemaligen innerdeutschen Grenze und Berlins auch für die staatliche Denkmalpflege interessant.
Nach eingehender Prüfung durch die Denkmalfachbehörden der Länder kann eine Ausweisung als Kultur/Baudenkmal erfolgen. Im Bundesland Thüringen werden auch Bodendenkmale ausgewiesen.
Innerhalb der staatlichen Fachbehörden werden Grenzdenkmale zwar als historisch Bedeutsam eingestuft und unter staatlichen Denkmalschutz gestellt.
Aber mit den tatsächlichen Hinterlassenschaften der Teilung in Deutschland will oder kann sich so gut wie niemand befassen.
So werden in der Realität z.B. denkmalgeschützte Grenztürme dem Verfall überlassen und keine hundert Meter davon entfernt komplexe Erinnerungsstätten mit hohem Kostenaufwand errichtet. Oder einzelne Grenzlandmuseen mit Millionen staatlicher Fördergelder ausgestattet und für die Sanierung von noch am Originalstandort bestehenden Grenzanlagen fehlt das Geld für nur einen Eimer Farbe.
 
Im zwanzigsten Jahr der Grenzöffnung sollten wir die Deutsche Teilung mit der doppelten Staatsgründung endlich als unsere Geschichte anerkennen.
Die Historische Vermittlung sollte Obliegenheit der Historiker und Geschichtswissenschaftler sein und nicht den Fördergeldmanagern und Politikprofis.
Die ehemalige innerdeutsche Grenze und die Grenzziehung in Berlin waren nichts schön anzuschauendes.
Das Teilende, Bedenkliche und militärisch Nüchterne sollte daher immer den Ausgangspunkt der Vermittlungsbestrebungen zur deutschen Teilung bilden.
Das Verständnis die Deutsche Teilung zu vermitteln um die Einheit unseres Landes zu gestalten sollte daher bei jedem Verantwortlichen in Staat und Gesellschaft im Vordergrund stehen. Denn falls wir das Rad der Geschichte neu erfinden wollen wird uns der Fluch der Fördergelder recht bald einholen.
 
November 2008
 
Andreas Erhard
Denkmalhistoriker/Dozent
 
 
Bodendenkmalpflege an der ehemaligen
innerdeutschen Grenze
von Andreas Erhard
Denkmalhistoriker
 
Mit der Einführung einer konsequenten Grenzüberwachung im Verlauf der Zonen- und der späteren innerdeutschen Grenze dachte sicherlich niemand darüber nach, daß gerade diese Grenzmarkierungen, Grenzsperren und Kontrolleinrichtungen für die Historiker der Zukunft einen unschätzbaren Wert erhalten würden.
Es liegt in der Natur der Sache, daß aus den frühen 50er und 60er Jahren nur sehr wenige, bauliche Zeitzeugen der deutschen Teilung erhalten geblieben sind.
Die ersten Sperren und Kontrollstreifen im Verlauf der Grenze auf dem Gebiet der DDR waren auch eher behelfsmäßiger Natur.
Ein durchweg militärischer Aufbau der Grenze erfolgte ab 1961 mit dem Bau der Mauer in Berlin und einem ausgeklügelten Sperr- und Kontrollsystem im Verlauf der innerdeutschen Grenze.
Nach den Abbauarbeiten der Grenzsperranlagen in den frühen 90er Jahren, zeigte sich allerdings, daß diese Relikte des Kalten Krieges in Deutschland unwiederbringlichen Zeugniswert besitzen. Die Monumente der Grenzsperre- und Kontrolle geben Aufschluß über das Menschliche Handeln im Nachkriegsdeutschland sowie der gegensätzlichen Weltanschauungen von Ost und West in dieser Zeit. Sie sind auch Teil des historisch Abgeschlossenen Staates "DDR".
In einigen Bundesländern die mit der innerdeutschen Grenze befaßt sind wurden daher auch recht schnell noch in den frühen 90er Jahren oberirdische Relikte wie Grenztürme, Zäune, Unterkünfte u.a. als Bau- oder Kulturdenkmal ausgewiesen.
Um allerdings eine Lückenlose Darstellung des sehr umfänglichen Grenzausbaues und Zielsetzung der Sperr- und Kontrollanlagen auf DDR-Gebiet aus allen Phasen der deutschen Teilung zu gewährleisten sind Bodendenkmalpflegerische Maßnahmen und Schutzstellungen unumgänglich!
Das Bundesland Thüringen weist seit 2005 nach eingehender Prüfung Bodendenkmale die im Zusammenhang mit der innerdeutschen Grenzsituation stehen in den vorgesehenen Denkmallisten aus.
In jedem der 58 früheren Grenzabschnitte sind nach eingehender Recherche oberirdische oder unterirdische Relikte der einstigen innerdeutschen Grenze erhalten geblieben.
Bei den Monumenten die für eine Bodendenkmalsituation sprechen handelt es sich hierbei u.a. um Grenzgräben und Erderhebungen zur Markierung des Grenzverlaufs aus den frühen 50er Jahren, Sperrgräben über Verbindungswege direkt am Grenzverlauf aus den 50er und 60er Jahren, die Verrohrung des Minenfeldes in den 60er Jahren, Reste des 10 Meter Kontrollstreifens und der ersten Zaunanlage (Doppelreihe) frühe 60er Jahre, Reste des Minenschutzzaunes (Abgebaut ca. 1985) Der Kfz-Sperrgraben teilweise mit Betonplatten ausgelegt, Beobachtungs-, Horch- und Verteidigungsstellungen aus allen Phasen des Grenzaufbaues innerhalb des vorgelagerten Hoheitsgebietes und dem Bereich der DDR-Staatsgrenze, Reste des Grenzmeldenetzes, Erdverteilungen, Kabelschächte, Kabeltrassen, Erdbeobachtungsbunker die sich zu 2/3 unter der Erde befinden, Führungsbunker und unterirdische Schaltanlagen für den Grenzsignalzaun sowie Beobachtungs- und Feldstellungen der Grenztruppen die sich im Schutzstreifen oder dem Grenzgebiet befinden.
Bei der Feststellung von Bodendenkmalen im Verlauf der ehemaligen innerdeutschen Grenze sollte eine umfängliche Denkmalforschung einfließen.
Eine Öffentliche Bodendenkmalsituation ist meistens nur ratsam in Verbindung mit weiteren Baudenkmalen die im Zusammenhang zur Grenzsituation stehen (z.B. Denkmalensembles).
Die Bodendenkmalpflege im Verlauf der ehemaligen innerdeutschen Grenze und Berlins kann sich auch auf Situationen der Agentenschleusung, Grenzdurchbrüche (z.B. Tunnel) oder den weiter im Inland befindlichen Übungs- und Lehrgrenzen der DDR-Grenztruppen beziehen.
Auch gehören die baulichen Zeugnisse der Deutschen Volkspolizei sowie die Überwachungs- und Abhöranlagen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR im Grenzgebiet in den Spannungsbogen der Denkmalpflege an der ehemaligen innerdeutschen Grenze.


 
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